Eine Markiersaat ist für deine Freiland-Aussaaten ist schnell erledigt und super praktisch. Was sie bringt und wie du es machst, liest du hier.
Inhaltsverzeichnis
Warum Freilandaussaaten manchmal floppen
Vielleicht ist dir das auch schon mal passiert: Du säst etwas im Freiland aus, aber irgendwie kommt nie etwas. Dafür kann es mehrere Gründe geben. Vielleicht war das Saatgut schon zu alt und nicht mehr keimfähig. Vielleicht ist der Boden zwischenzeitlich zu sehr ausgetrocknet. Vielleicht hast du die Aussaat aber auch versehentlich selbst beschädigt. Beides passiert leicht, wenn man nicht mehr genau weiß, wo eine ausgesäte Reihe verläuft.
Viele Samen keimen nur sehr langsam und unregelmäßig. Eines der besten Beispiele hierfür ist die Karotte. So kann es passieren, dass schon wieder allerlei Unkräuter aus dem Boden schießen, noch bevor man erstes zartes Karottengrün erkennen kann. So passiert es leicht, dass man beim Unkrautjäten aus Versehen die Karottensamen direkt wieder rausreißt, umgräbt oder beschädigt. Vielleicht trifft man aber auch beim Gießen zuverlässig daneben 😉
Die Idee hinter der Markiersaat
Wie der Name schon sagt, soll eine Markiersaat markieren, wo eine andere Saat sich befindet. Man nimmt dafür Samen, die möglichst schnell keimen. Sie werden dann einfach unter die Hauptsaat gemischt bzw. in der Reihe ein paar Samen der Markiersaat dazugegeben. Da sie früh keimen, siehst du schon nach wenigen Tagen ganz genau, wo du deine Hauptsaat ausgebracht hattest. Und das bedeutet:
- Du siehst ganz genau, wo du gießen musst
- Du weißt, wo du besser (noch) keine dicke Mulchschicht aufbringst
- Du weißt, wo du beim Unkrautjäten besonders aufpassen musst.
Radieschen als Markiersaat
Radieschen eignen sich aus mehreren Gründen optimal als Markiersaat:
- Schnelle Keimung
- Anspruchslos
- Einfache Handhabung
- Wenig Platzbedarf
- Schnelle Kulturzeit
Durch die schnelle Kulturzeit verschwendest du auch nichts. Die Radieschen dienen nicht nur zur Markierung, du kannst sie auch voll auswachsen lassen und dann ganz normal ernten. Da sie nur etwa 4 bis 6 Wochen brauchen, sind sie nämlich „fertig“ und können aus dem Beet, bevor die Karotten so groß werden, dass sie den Platz auch wirklich benötigen.
Du holst also wirklich das Meiste aus deiner Anbaufläche heraus und profitierst doppelt!

